
Geschichte der Taschenlampe
Der Vorläufer der Taschenlampe ist im weitesten Sinne die erste künstliche Lichtquelle überhaupt: Die Öllampe (oder auch Talglampe). Sie ist schon seit über 10.000 Jahren im Gebrauch und hat sich im Wesentlichen nicht verändert. Sie war und ist Vorläufer für Kerzen, Petroleumlampen und letztlich auch für die Taschenlampe sowie das elektrische
Licht.
Conrad Hubert, vor über 100 Jahren von Russland in die USA eingewandert, wollte eigentlich eine besondere Blumentopfbeleuchtung erfinden, bei der die Lampe in der Mitte der Blumenerde eingelassen ist und die Blume von unten beleuchtet. Diese Erfindung wurde zum Flop, stattdessen wurde er Millionär mit dem Patent (1898) für das tragbare elektrische Licht. Andere Quellen benennen Thomas Alva Edison als Erfinder der Taschenlampe.
Ein nicht weniger interessanter Teil der Geschichte der unabhängigen Lichtquelle ist die Entwicklung der Taschenlampe in den letzten 30 Jahren. Noch in den 1970er Jahren war eine Taschenlampe in den meisten Haushalten eher ein Luxusartikel (wie auch die dafür benötigten Batterien) und löste nach und nach die Kerze als Notbeleuchtung am Sicherungskasten ab. So selbstverständlich, wie heute Taschenlampen in den verschiedensten Formen und für die unterschiedlichsten Anwendungen im Gebrauch sind, ist die Nutzung der mobilen Lichtquelle erst seit wenigen Jahren. Gefördert wurde der massenhafte Verkauf durch zwei Faktoren: Die Taschenlampen selbst und die Batterien wurden günstiger. Zur Preisentwicklung der Batterien trugen wiederum nicht nur die Batterien selbst bei, sondern auch die Entwicklung wiederaufladbarer Akkus, die wesentlich zur Reduzierung der Stromkosten beitrugen