Marktübersicht

Eine Marktübersicht, die die Hersteller und ihre Produkte bzw. Produktserien darstellt, ist bei Taschenlampen gar nicht so einfach. Zum einen gibt es sehr viele unterschiedliche Produkte, zum anderen sind sehr viele Hersteller am Markt. Darüber hinaus werden in diesem Marktsegment unzählige No-Name-Produkte verkauft. Andererseits sind auch recht teuere Taschenlampen, die mehr als 50 Euro kosten, sehr beliebt. Eine kurze Übersicht ohne Anspruch auf Vollständigkeit gibt Anhaltspunkte. Die Begriffe "preiswert" und "teuer" sind dabei grundsätzlich vage und relativ. Für den gewöhnlichen Bedarf ist eine Taschenlampe unterhalb von 15 Euro als preiswert anzusehen. Kostet sie deutlich über 50 Euro, so kann man von teuer sprechen. Wer jedoch auf die Zuverlässigkeit einer Taschenlampe angewiesen ist und diese häufig benutzt, für den kann auch eine 75 Euro teure Lampe preiswert sein.
Weit verbreitet, weil vor allem preiswert, sind mittlerweile kleine LED-Taschenlampen, wobei der Übergang von der handlichen Taschenlampe zum Schlüsselanhänger fließend ist. Sie ersetzen die ehemals einfachen Taschenlampen mit Glühlämpchen und der 3 Volt Duplexbatterie. Hier finden sich Produkte bei Arcas, DynaVox, GLP, IVT (bietet auch zahlreiche Handstrahler an), SOSelectronic und TFA Dostmann. Maxstore bietet in diesem Segment zum Beispiel Lampen mit bis zu 51 LEDs, bei Mellert gibt es Taschenlampen, die ab Werk über einen Akku verfügen und aufladbar sind. Baugleiche, aber qualitativ bessere und damit deutlich teurere Produkte offerieren Ansmann, Gerber, Inova, LED Lenser und Zweibrüder-Optoelectronics. DILEGO und Hama bieten diese einfachen Taschenlampen auch als Wasser- bzw. Spritzwasser geschützte Versionen an, die kaum teurer sind, als einfache Modelle. Die Produktpalette von Duracell, bekannt für Batterien, listet einfache Glühlämpchen-Modelle und Penlights. Topmodische Ausführungen für Kinder sind bei Energizer und Johntoy zu haben. Isotronic bietet LED-Solar-Lampen an. Bekannt für solide Stablampen ist MagLite. Der Preisvergleich zwischen LED, Krypton (Osram, Philips) und Xenon zeigt, dass Xenonlampen deutlich teurer sind, als die Konkurrenzmodelle. Diese Technik, die mit hoher Lichtausbeute aufwarten kann, gibt es zum Beispiel bei Brennenstuhl, Humvee, Pelican, Pentagon, Streamlight und Surfire. Sonca offeriert bereits recht günstige Xenonlampen. Kleine Lampen für 9V-Block werden von Huntlight angeboten. Sicherheitsleuchten stehen bei Sigma Sport in der Preisliste. LED-Stirnband-Lampen von Silva oder ZebraLight sind deutlich teurer als normale LED-Taschenlampen, was sich mit der umfangreicheren Ausstattung (einstellbares Stirnband, das für sicheren Halt und genaue Ausrichtung des Lichtkegels sorgt) erklären lässt. Multifunktionslampen findet man bei Vaude. Zu einem recht annehmbaren Preis kann bei diesen kompakten Lampen zwischen 3 LEDs, 6 LEDs, Xenon und Röhre geschaltet werden. Dynamolampen sind relativ preiswert und werden zum Beispiel von Eufab, Heitronic, Lunartec und VELAMP angeboten. Varta zeigt sich als der Hersteller mit dem umfangreichsten und vielfältigsten Programm.
Neben den genannten Produkten gibt es noch einige Hersteller bzw. Produktserien, die für spezielle professionelle Bereiche konzipiert sind (Betriebe, Jagd usw.). Hier erschrecken den Laien dann manchmal die hohen Preise für scheinbar baugleiche Produkte. Doch das Beispiel der Unterwasserlampen für Höhlenforscher zeigt, wie wichtig in bestimmten Situationen eine zuverlässige Ausrüstung sein kann. Wem da das Licht ausgeht, der verliert schnell die Orientierung. Eine Reihe von Herstellern, wie Kowalski, TrebleLight und andere, haben sich auf Taucherlampen spezialisiert.


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